Die Zillertaler Berge mit der Seilbahn erleben
Wandertipps mit der Seilbahn
Die leichte: der Panorama-Rundweg am Penkenjoch
Diese Runde ist für alle da. Für die Kleinen, für die Großeltern, für dich, wenn dir der Sinn heute mehr nach Schauen als nach Schwitzen steht. Mit der Finkenberger Almbahn geht's in zwei Etappen hinauf zur Bergstation am Penkenjoch auf rund 2.095 Meter, und oben beginnt gleich der breite, gut zu gehende Weg. In rund 25 Minuten hast du das Wichtigste beisammen: den weiten Blick hinein in die Tuxer und die Zillertaler Alpen, hinunter ins ganze Zillertal.
Und dann steht sie plötzlich vor dir, direkt über dem Speichersee: die Granatkapelle des Stararchitekten Mario Botta. Auf 2.087 Meter thront sie am Sonnenplateau, und es war Bottas erstes Bauwerk in Österreich. Ihre Form gleicht einem geschliffenen Granat, jenem Kristall, der im Zillertal seit Jahrhunderten zur Tracht getragen wird. Innen ist sie mit heimischem Lärchenholz ausgekleidet, ein Ort der Stille, der allen offensteht, ganz gleich, woran du glaubst.


Die lange: von der Eggalm zu den Torseen
Wenn du mehr willst und dich nicht vor Muskelkater fürchtest, dann ist das deine Tour:
Von der Bergstation der Eggalm geht's los, hinauf zur Grübelspitze (2.395m), gut anderthalb Stunden stetig bergan. Oben angekommen hast du einen tollen Blick zum Hintertuxer Gletscher und ins Tal, doch noch ist nicht Schluss, denn der zweite Gipfel wartet: das Ramsjoch (2.508m). Hier steht das Stammgästekreuz Tux-Finkenberg, und wer bis hierher gekommen ist, hat sich die Pause redlich verdient.
Der Abstieg führt dich zu den wunderschön gelegenen Torseen (wer sich traut, darf auch hinein springen), vorbei an einem mächtigen Wasserfall, weiter über die Nasse Tuxalm und schließlich hinunter nach Lanersbach. Unterm Strich sammelst du 500 Höhenmeter im Aufstieg, 1.100 im Abstieg, dazu 12 Kilometer und gut viereinhalb Stunden Gehzeit.
Klingt nach viel? Ist es auch. Und genau darum schmeckt danach das Abendessen bei Patrick gleich doppelt gut, und der Muskelkater am nächsten Morgen fühlt sich an wie ein kleines Ehrenzeichen.


Welche Zillertaler Sommerkarte passt zu dir?
Beide Touren fährst du mit jeder der zwei Karten, die es bei uns gibt. Welche die richtige für dich ist, hängt davon ab, wie dein Urlaub tickt.
Die Zillertal Activcard ist für die Neugierigen, die viel sehen wollen. Jeden Tag eine Berg- und Talfahrt mit einer Bahn deiner Wahl, und zwar im ganzen Zillertal. Dazu kommst du in alle sechs Freischwimmbäder und fährst mit den meisten Bussen und Bahnen der Region gratis. Am Gletscher bringt sie dich bis zur Sommerbergalm auf 2.100 Meter. Die Karte für dich, wenn du das Tal von vorne bis hinten erkunden und dazwischen mal ins kühle Wasser springen willst.
Das Tux³-Ticket hält's tuxerisch und hochalpin. Je eine Berg- und Talfahrt an genau den drei Bahnen, die du für unsere zwei Touren ohnehin brauchst: Hintertuxer Gletscher, Eggalm und Finkenberger Almbahn. Der Unterschied zur Activcard? Am Gletscher geht's mit diesem Ticket ganz hinauf bis zur Gefrorenen Wand auf 3.250 Meter, wo mitten im Sommer Schnee und Eis auf dich warten. Sechs Tage lang entscheidest du selbst, wann dich welcher Berg ruft, und die Kleinen unter zehn fahren gratis mit. Die Karte für dich, wenn du tief im Tuxertal bleiben und einmal richtig hoch aufs ewige Eis willst.
Kurz gesagt: Willst du in die Breite, nimm die Activcard. Willst du in die Höhe, nimm das Tux³-Ticket.
Und wann startest du dein nächstes Bergerlebnis?
Ob kurze Runde oder langer Tag, ob mit dem Enkel an der Hand oder mit dem Bergfex-Herzen in der Brust: Der Berg gehört dir. Und am Abend warte dein Bett bei uns im Eden, am schönsten Ende der Welt. Dort, wo das Echte wohnt.












